Charakteristika
TNF alpha-Inhibitor, humaner monoklonaler Antikörper
Biopharmazeutikum
Biosimilar (S)
Adalimumab (20 mg)
Adipinsäure (H)
Citronensäure-Monohydrat (H)
Natriumchlorid (H)
Mannitol (H)
Polysorbat 80 (H)
Natriumhydroxid (H)
aut Salzsäure, konzentriert (H)
corresp.: Natrium (1.17 mg) (H)
Aqua ad iniect. pro 0.4 ml
Gesundheit & Schönheit > Gesundheitspflege TNF alpha-Inhibitor, humaner monoklonaler Antikörper, (Adalimumab (20 mg))
Indikation
>18 Jahre
Mittelschwere bis schwere chronische Plaque-Psoriasis, aktive mittelschwere bis schwere Hidradenitis suppurativa (Acne inversa) bei ungenügendem Ansprechen auf systemische Antibiotika; Induktion (mit Kortikoiden) und Erhalt einer Remission bei Kortikoid-abhängiger nicht-infektiöser intermediärer Uveitis, posteriorer Uveitis oder Panuveitis bei ungenügendem Ansprechen auf Kortikoide mit oder ohne Immunmodulatoren oder wenn eine Kortikoid-sparende Behandlung erforderlich ist.
Nach ungenügendem Ansprechen konventioneller Therapie: aktive Fälle von mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis (Monotherapie oder mit Methotrexat bzw. DMARD «FI»), Psoriasis-Arthritis (Monotherapie oder mit DMARD), M. Bechterew, mittelschwerem bis schwerem M. Crohn (inkl. bei Intoleranz oder Versagen unter Infliximab), mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (inkl. bei Intoleranz oder Kontraindikation der konventionellen Therapie).
<18 Jahre
Nach ungenügendem Ansprechen konventioneller Therapie: aktive polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis ab 4 J. (inkl. bei Intoleranz der DMARD; mit Methotrexat oder Monotherapie bei Intoleranz), schwerer aktiver M. Crohn ab 6 J. (inkl. bei Intoleranz oder Kontraindikation der konventionellen Therapie), schwere chronische Plaque-Psoriasis ab 12 J. und ≥47 kg (inkl. falls konventionelle Therapie ungeeignet ist).
Dosierung
S.c. Inj.
>18 Jahre
Rheumatoide Arthritis: alle 2 Wo. 40 mg, bei Monotherapie evtl. auf 1×/Wo. 40 mg erhöhen.
Psoriasis-Arthritis/M. Bechterew: alle 2 Wo. 40 mg.
M. Crohn: Wo. 0: 160 mg in 4 Inj. an einem Tag oder in 2 Inj. tgl. an 2 aufeinanderfolgenden Tagen, Wo. 2: 80 mg, dann alle 2 Wo. 40 mg.
Colitis ulcerosa: Wo. 0: 160 mg in 4 Inj. an einem Tag oder in 2 Inj. tgl. an 2 aufeinanderfolgenden Tagen, Wo. 2: 80 mg, dann alle 2 Wo. 40 mg, bei Wirkverlust nach primärem Ansprechen evtl. 1×/Wo. 40 mg.
Plaque-Psoriasis: initial: 1×80 mg, nach 1 Wo.: alle 2 Wo. 40 mg.
Uveitis: initial: 1×80 mg, nach 1 Wo.: alle 2 Wo. 40 mg.
Hidradenitis suppurativa: Wo. 0: 160 mg in 4 Inj. an einem Tag oder in 2 Inj. tgl. an 2 aufeinanderfolgenden Tagen, Wo. 2: 80 mg, ab Wo. 4: 1×/Wo. 40 mg.
<18 Jahre
Polyartikuläre juvenile Arthritis: >4 J.: ≥30 kg: alle 2 Wo. 40 mg; 10–30 kg: alle 2 Wo. 20 mg.
M. Crohn: >6 J.: ≥40 kg: Wo. 0: 160 mg, Wo. 2: 80 mg, ab Wo. 4: alle 2 Wo. 40 mg oder 20 mg; bei ungenügendem Ansprechen evtl. erhöhen: alle 2 Wo. 40 mg auf 1×/Wo. 40 mg; alle 2 Wo. 20 mg auf 1×/Wo. 20 mg.
M. Crohn: >6 J.: <40 kg: Wo. 0: 80 mg, Wo. 2: 40 mg, ab Wo. 4: alle 2 Wo. 20 mg; bei ungenügendem Ansprechen evtl. erhöhen auf 1×/Wo. 20 mg.
Plaque-Psoriasis: >12 J.: ≥47 kg: 40 mg/Wo. während 2 Wo., dann alle 2 Wo. 40 mg.
Kontraindikation
Aktive Tuberkulose, schwere Infektionen wie Sepsis oder opportunistische Infektionen, Herzinsuffizienz NYHA III–IV. Fortpflanzung bei der Frau (bis 5 Mon. nach Therapie), Schwangerschaft «FI», Stillzeit «FI».
Pharmacode
Artikel
CHF
Abgabekat.
Rückerstattungskat.
GTIN

7773665
2 Fertigspritzen x 0.4 ml (iH 01/22)
437.75
B
7680672580043
Die 20mg HYRIMOZ-Dosisstärke ist ausschliesslich zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen vorgesehen.

Die Behandlung mit HYRIMOZ bedarf der Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes.

Aktive polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 17 Jahren
Behandlung mit HYRIMOZ, wenn die vorausgegangene Standardtherapie mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARDs) unzulänglich war.

Aktiver Morbus Crohn
Behandlung pädiatrischer Patienten mit HYRIMOZ, wenn die vorausgegangene konventionelle Therapie (z.B. mit Azathioprin, 6-Mercaptopurin oder Glukoortikoiden) unzulänglich war, sowie bei Patienten, die nicht mehr auf Infliximab ansprechen oder dieses nicht vertragen. Nach zwei Jahren ununterbrochener Therapie bedarf die Behandlung einer erneuten Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes.