Charakteristika
Immunmodulator
Lenalidomid (7.5 mg)
Lactose (144.5 mg) (H)
Cellulose, mikrokristalline (H)
Magnesium stearat (H)
Croscarmellose natrium (H)
Kapselhülle
Gelatine (H)
Titandioxid (E171) (H)
Eisen(III)-oxid (E172) (H)
Drucktinte
Schellack (H)
Propylenglycol (H)
Eisen(III)-oxid (E172) (H)
Kaliumhydroxid (H)
corresp.: Natrium max. (0.4 mg) (H)
Excip. pro caps.
Gesundheit & Schönheit > Gesundheitspflege Immunmodulator, (Lenalidomid (7.5 mg))
Therapie

Antineoplastika > Andere Antineoplastika

Indikation
Unbehandeltes multiples Myelom in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason; multiples Myelom nach autologer Stammzelltransplantation; unbehandeltes multiples Myelom bei nicht transplantierbaren Patienten in Kombination mit Melphalan und Prednison, dann als Monotherapie; unbehandeltes multiples Myelom bei nicht transplantierbaren Patienten in Kombination mit Dexamethason; multiples Myelom in Kombination mit Dexamethason nach min. 1 medikamentöser Therapie; transfusionsabhängige Anämie infolge von myelodysplastischem Syndrom (niedriges oder intermediäres Risiko 1 mit zytogenetischer Deletion 5q-Anomalie); rezidivierendes oder refraktäres Mantelzell-Lymphom nach vorangegangener Therapie mit Bortezomib und Chemotherapie/Rituximab; rezidivierendes oder refraktäres follikuläres Lymphom (Grad 1–3A) in Kombination mit Rituximab.
Dosierung
Unabhängig der Mahlzeiten.
Unbehandeltes multiples Myelom in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason: Erw.: initial: 1×tgl. 25 mg an den Tagen 1–14 der 21-tägigen Behandlungszyklen oder an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen (Bortezomib: 1,3 mg/m2 s.c. an den Tagen 1, 4, 8 und 11 jedes Zyklus; Dexamethason p.o.: 1×tgl. 20 mg an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 jedes Zyklus oder 1×tgl. 40 mg an den Tagen 1–4 und 9–12 jedes Zyklus), bis zu 8 Zyklen von 21 Tagen oder 6 Zyklen von 28 Tagen; Weiterbehandlung: 1×tgl. 25 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen mit 1×tgl. 40 mg Dexamethason p.o. an den Tagen 1, 8, 15 und 22 oder Stammzelltransplantation.
Multiples Myelom nach autologer Stammzelltransplantation: Erw.: initial 1×tgl. 10 mg kontinuierlich (an den Tagen 1–28 eines 28-tägigen Behandlungszyklus), nach 3 Zyklen evtl. Erhöhung auf 1×tgl. 15 mg.
Unbehandeltes multiples Myelom (Kombination mit Melphalan und Prednison): Erw.: während max. 9 Zyklen: initial 1×tgl. 10 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen (Melphalan: 0,18 mg/kg p.o. an den Tagen 1–4; Prednison: 2 mg/kg p.o. an den Tagen 1–4); Erhalt: 1×tgl. 10 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen.
Unbehandeltes multiples Myelom (Kombination mit Dexamethason): Erw.: initial 1×tgl. 25 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen (Dexamethason: 1×tgl. 40 mg (>75 J.: 20 mg) p.o. an den Tagen 1, 8, 15 und 22).
Multiples Myelom nach min. 1 Therapie: Erw.: initial 1×tgl. 25 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen (Dexamethason: 1×tgl. 40 mg p.o. an den Tagen 1–4, 9–12 und 17–20 der ersten 4 Zyklen, dann 1×tgl. 40 mg an den Tagen 1–4 der weiteren Zyklen).
Myelodysplastisches Syndrom: Erw.: initial 1×tgl. 10 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen.
Mantelzell-Lymphom: Erw.: initial 1×tgl. 25 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen.
Follikuläres Lymphom: Erw.: initial 1×tgl. 20 mg an den Tagen 1–21 der 28-tägigen Behandlungszyklen während max. 12 Zyklen (Rituximab: initial 375 mg/m2 i.v. an den Tagen 1, 8, 15 und 22 des 1. Zyklus, dann am Tag 1 der Zyklen 2–5).
Kontraindikation
Schwangerschaft (4 Wo. vor und bis 4 Wo. nach Therapie, Schwangerschaftsverhütungsprogramm «FI»), Fortpflanzung beim Mann (bis 7 Tage nach Therapie), Stillzeit.
Pharmacode
Artikel
CHF
Abgabekat.
Rückerstattungskat.
GTIN

6662564
Blister 21 Stk
5558.50
A
7680577120078
Zur Behandlung von
- erwachsenen Patienten mit unbehandeltem multiplem Myelom, die nicht transplantierbar sind, in Kombination mit Dexamethason oder in Kombination mit Melphalan und Prednison, jeweils gefolgt von einer Revlimid Erhaltungstherapie bis zur Progression oder Unverträglichkeit,
- Patienten mit multiplem Myelom, die wenigstens eine vorangegangene medikamentöse Therapie erhalten haben in Kombination mit Dexamethason,
- Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie infolge von myelodysplastischem Syndrom mit niedrigem oder intermediärem Risiko 1 in Verbindung mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien,
Nach vorgängiger Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorheriger Konsultation des Vertrauensarztes.


Nach Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom als Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation.

Die Vergütung für die ersten 24 Monate effektiver Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation erfolgt zu den aufgeführten SL-Preisen zum Zeitpunkt des Bezugs. Die Celgene GmbH vergütet bei einer Therapiedauer darüber hinaus (ab Monat 25) nach Aufforderung durch denjenigen Krankenversicherer, bei dem die versicherte Person zum Zeitpunkt des Bezugs versichert war, für jede weitere bezogene Packung REVLIMID 50 % des Fabrikabgabepreises zurück.

Die Mehrwertsteuer kann nicht zusätzlich zu diesem Anteil des Fabrikabgabepreises zurückgefordert werden. Die Rückvergütung gilt für Behandlungen, die ab 1. Dezember 2019 initiiert werden.


REVLIMID wird nach Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierendem multiplem Myelom, die mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben, vergütet. Die Behandlung mit REVLIMID kann bis zur Progression der Krankheit vergütet werden.

Die CELGENE GmbH zahlt nach Aufforderung durch denjenigen Krankenversicherer, bei dem die versicherte Person zum Zeitpunkt des Bezugs versichert war, pro Packung REVLIMID 20.62 Prozent des Fabrikabgabepreises an den Krankenversicherer zurück.

Die Forderung einer Rückvergütung durch den Krankenversicherer im Rahmen der Erhaltungstherapie mit REVLIMID nach Kombination von Carfilzomib und REVLIMID kann nur dann erfolgen, wenn vorab nachweislich mindestens 12 vollständige Kombinationszyklen von Carfilzomib plus REVLIMID eingesetzt wurden. Wird Carfilzomib vor Ablauf der 12 Zyklen abgesetzt, kann der Krankenversicherer für die darauffolgende Erhaltungstherapie keine Rückvergütung einfordern. Die Mehrwertsteuer kann nicht zusätzlich zu den Rückvergütungsbeträgen zurückgefordert werden. Die Aufforderung zur Rückvergütung soll in der Regel innerhalb von 6 Monaten nach Verabreichung erfolgen.



REVLIMID wird nach Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes in Kombination mit Ixazomib und Dexamethason zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem Myelom vergütet, die mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben und Hochrisikomerkmale (definiert als erhöhtes zytogenetisches Risiko [hohes Risiko für (del[17], t[4;14], t[14;16]) oder 1q21] oder ISS-Stadium III) aufweisen, oder die mindestens zwei vorangegangene Therapien erhalten haben.

Die CELGENE GmbH zahlt nach Aufforderung durch denjenigen Krankenversicherer, bei dem die versicherte Person zum Zeitpunkt des Bezugs versichert war, pro Packung REVLIMID 20.88 % des Fabrikabgabepreises an den Krankenversicherer zurück.

Die Forderung einer Rückvergütung durch den Krankenversicherer gilt nur für die Kombination von Ixazomib und REVLIMID und kann nur dann erfolgen, wenn nachweislich beide Medikamente eingesetzt wurden. Wird Ixazomib abgesetzt, kann der Krankenversicherer für die darauffolgende Erhaltungstherapie mit REVLIMID keine Rückvergütung einfordern. Die Mehrwertsteuer kann nicht zusätzlich zu den Rückvergütungsbeträgen zurückgefordert werden.


REVLIMID wird nach Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes in Kombination mit Elotuzumab und Dexamethason zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidivierendem multiplem Myelom, die mindestens eine vorangegangene Therapie erhalten haben, vergütet. Die Behandlung mit REVLIMID darf maximal bis zur Progression der Krankheit vergütet werden.

Die CELGENE GmbH zahlt nach Aufforderung durch denjenigen Krankenversicherer, bei dem die versicherte Person zum Zeitpunkt des Bezugs versichert war, pro Packung REVLIMID 25.87 Prozent des Fabrikabgabepreises an den Krankenversicherer zurück.

Die Forderung einer Rückvergütung durch den Krankenversicherer gilt nur für die Kombination von Elotuzumab und REVLIMID und kann nur dann erfolgen, wenn nachweislich beide Medikamente eingesetzt wurden. Wird Elotuzumab abgesetzt, kann der Krankenversicherer für die darauffolgende Erhaltungstherapie mit REVLIMID keine Rückvergütung einfordern. Die Mehrwertsteuer kann nicht zusätzlich zu den Rückvergütungsbeträgen zurückgefordert werden. Die Aufforderung zur Rückvergütung soll in der Regel innerhalb von 6 Monaten nach Verabreichung erfolgen.


Kombination REVLIMID, Bortezomib und Dexamethason (Induktion vor Stammzelltransplantation)
Nach Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes zur Induktionsbehandlung von erwachsenen Patienten mit unbehandeltem multiplem Myelom in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason vor Stammzelltransplantation.
Sobald Generika mit dem Wirkstoff Bortezomib in die Spezialitätenliste aufgenommen werden, ist für die Kombination höchstens das Preisniveau von REVLIMID und einem Bortezomib-Generikum und Dexamethason wirtschaftlich, sofern der Arzt nicht aus medizinischen Gründen ausdrücklich das Originalpräparat verschreibt oder der Apotheker oder die Apothekerin aus medizinischen Gründen eine Substitution ablehnt.


Kombination REVLIMID, Bortezomib und Dexamethason (ohne Stammzelltransplantation)
Nach Kostengutsprache durch den Krankenversicherer nach vorgängiger Konsultation des Vertrauensarztes zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit unbehandeltem Myelom, die nicht transplantierbar sind, in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason.
Die Vergütung für die ersten 24 Monate effektiver Therapie erfolgt zu den aufgeführten SL-Preisen zum Zeitpunkt des Bezugs.
Die Celgene GmbH vergütet bei einer Therapiedauer darüber hinaus (ab Monat 25) nach Aufforderung durch denjenigen Krankenversicherer, bei dem die versicherte Person zum Zeitpunkt des Bezugs versichert war, für jede weitere bezogene Packung REVLIMID 50 % des Fabrikabgabepreises zurück.
Die Forderung einer Rückvergütung nach 24 Monaten durch den Krankenversicherer im Rahmen der Erhaltungstherapie mit REVLIMID nach Kombination von REVLIMID, Bortezomib und Dexamethason (RVd) kann nur dann erfolgen, wenn die Kombination aus RVd nachweislich über 16 Wochen appliziert wurde.
Die Mehrwertsteuer kann nicht zusätzlich zu diesem Anteil des Fabrikabgabepreises zurückgefordert werden. Die Rückvergütung gilt für Behandlungen, die ab 1. Januar 2020 initiiert werden.
Sobald Generika mit dem Wirkstoff Bortezomib in die Spezialitätenliste aufgenommen werden, ist für die Kombination höchstens das Preisniveau von REVLIMID und einem Bortezomib-Generikum und Dexamethason wirtschaftlich, sofern der Arzt nicht aus medizinischen Gründen ausdrücklich das Originalpräparat verschreibt oder der Apotheker oder die Apothekerin aus medizinischen Gründen eine Substitution ablehnt.