Lactose (H)
Maisstärke (H)
Siliciumdioxid, hochdisperses (H)
Magnesium stearat (H)
Natrium laurylsulfat (H)
Kapselhülle
Gelatine (H)
Patentblau V (E131) (H)
Titandioxid (E171) (H)
Excip. pro caps.
Antiinfektiva > Antimykotika > Triazole > Fluconazol
Gynäkologika/Obstetrika > Gynäkologika > Mittel bei Vaginalerkrankungen > Antimykotika > Triazole
>18 Jahre
Oropharyngeale Candidose: 1. Tag 200–400 mg, dann 1×tgl. 100–200 mg während 7–21 Tagen, evtl. länger bei starker Immunsuppression.
Ösophageale Candidose: 1. Tag 200–400 mg, dann 1×tgl. 100–200 mg während 14–30 Tagen, evtl. länger bei starker Immunsuppression.
Candidämie: 1. Tag 800 mg, dann 1×tgl. 400 mg.
Prophylaxe von Candidosen bei anhaltender Neutropenie: 1×tgl. 200–400 mg.
Prophylaxe der Schleimhaut-Candidose bei Immunsuppression: 1×tgl. 100–200 mg oder 3×/Wo. 200 mg.
Atrophische orale Candidose bei Gebissträgern: 1×tgl. 50 mg während 14 Tagen.
Akute vaginale Candidose: einmalige Dosis von 150 mg.
Therapie und Prophylaxe rezidivierender vaginaler Candidose: 150 mg an den Tagen 1, 4 und 7, dann 1×/Wo. 150 mg während 6 Mon.
Kryptokokken-Meningitis: 1. Tag 400(–800) mg, dann 1×tgl. 200–400(–800) mg während min. 6–8 Wo.; Rezidivprophylaxe bei hohem Rezidivrisiko: 1×tgl. 200 mg.
Hautmykosen: 1×/Wo. 150 mg oder 1×tgl. 50 mg während 2–4 Wo., Tinea pedis: bis 6 Wo.
Pityriasis versicolor: 1×/Wo. 300–400 mg während 1–3 Wo. oder 1×tgl. 50 mg während 2–4 Wo.
Kinder, Jugendliche: «FI».
Zusatzinformation GSASA
| Referenz(en) | Evidenzlevel | Alternativen | ||
|---|---|---|---|---|
| Zermörserbar | Nein. Kapsel öffnen. | Schäfer et al., Sondenapplikation von Arzneimitteln, WVG Stuttgart, 2010. Pharmatrix-Arzneimittelinformation, Diflucan, www.pharmatrix.de, zugegriffen 5.9.2013 | 2 | Suspension |
| Suspendierbar | Ja. | Schäfer et al., Sondenapplikation von Arzneimitteln, WVG Stuttgart, 2010. Pharmatrix-Arzneimittelinformation, Diflucan, www.pharmatrix.de, zugegriffen 5.9.2013 | 2 | Suspension |
Kontaktmöglichkeiten
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Arzneimittel-Interaktionen (225)
Hilfsstoff-Allergien
-
Alpha-Gal-AllergieAllergie beachten bei vorliegender Alpha-Gal-Allergie.
Auslöser: Gelatine -
Laurylsulfat-AllergieAllergie beachten bei vorliegender Laurylsulfat-Allergie.
Auslöser: Natrium laurylsulfat -
Maisstärke-AllergieAllergie beachten bei vorliegender Maisstärke-Allergie.
Auslöser: Maisstärke -
Triphenylmethanfarbstoff-Allergie (Malachitgrün-Typ)Allergie beachten bei vorliegender Triphenylmethanfarbstoff-Allergie (Malachitgrün-Typ).
Auslöser: Patentblau V (E131) -
GalactoseintoleranzBei Patienten mit der seltenen hereditären Galactoseintoleranz sollte keine Anwendung erfolgen aufgrund des Hilfsstoffes Lactose und der darin enthaltenen Galactose.
-
Glucose-Galactose-MalabsorptionBei Patienten mit der sehr seltenen Glucose-Galactose-Malabsorption sollte keine Anwendung erfolgen aufgrund des Hilfsstoffes Lactose und der darin enthaltenen Galactose.
-
Lactoseintoleranz (Laktose)Bei Patienten mit Unverträglichkeit sollte keine Anwendung erfolgen aufgrund des Stoffes Lactose.
Maximal-Dosierung
Keine Daten in Documedis vorhandenNiereninsuffizienz
-
Niereninsuffizienz, mittelschwere (Clcr ≥30–59 ml/min): Dosierungsanpassung erforderlich
-
Niereninsuffizienz, schwere (Clcr ≥15–29 ml/min): Dosierungsanpassung erforderlich
-
Niereninsuffizienz, terminale (Clcr <15 ml/min): Dosierungsanpassung erforderlich
-
Niereninsuffizienz, leichte (Clcr ≥60–89 ml/min): Keine Dosierungsanpassung erforderlich
Reproduktion
-
Frauen im gebärfähigen Alter: Kontraindiziert oder zuverlässige KontrazeptionAbstand nach Therapie: 7 Tage
Negativer Schwangerschaftstest vor der Einleitung der Therapie erforderlich! -
Schwangerschaft, 1. Trimenon: Nicht empfohlenAusnahme: schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Infektionen.
Plazentagängigkeit (beim Menschen): Ja
-
Schwangerschaft, 2. Trimenon: Nicht empfohlenAusnahme: schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Infektionen.
Plazentagängigkeit (beim Menschen): Ja
-
Schwangerschaft, 3. Trimenon: Nicht empfohlenAusnahme: schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Infektionen.
Plazentagängigkeit (beim Menschen): Ja
-
Stillzeit: Nicht empfohlenNach einer Einzeldosis von 150 mg kann weiter gestillt werden, aber während der ersten 48 Stunden nach der Einnahme soll die Milch abgepumpt und verworfen werden.
Übertritt in die Muttermilch (beim Menschen): Ja
Angabe zur Menge: 98% der mütterlichen Plasmakonzentration
-
Zeugungsfähige Männer: Keine Anwendungsempfehlung der Firma mitgeteilt
Fahrtüchtigkeit
-
Potenziell gefährlichen Situationen ausgesetzt, wie beispielsweise dem Führen von Fahrzeugen, dem Bedienen von Maschinen oder dem Arbeiten in grossen Höhen: III: Ausgeprägter Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienenQuelle: FachinformationInformation an den Patienten:
• Die Anwendung dieses Arzneimittels kann unerwünschte Wirkungen hervorrufen, die das Reaktionsvermögen einschränken (z.B. Schwindel, Krampfanfälle). Der Patient sollte keine Fahrzeuge führen und auf das Bedienen von Maschinen verzichten, solange diese Symptome anhalten.