Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser (H)
Carboxymethylstärke, Natrium Typ A (H)
Magnesium stearat (H)
Kapselhülle
Titandioxid (E171) (H)
Eisenoxid gelb (E172) (H)
Indigocarmin (E132) (H)
Gelatine (H)
Natrium laurylsulfat (H)
corresp.: Natrium max. (0.294 mg) (H)
pro caps.
Analgetika/Antiphlogistika/Antirheumatika > Opioid-Analgetika > Tramadol
>12 J.: Einzeldosis 50–100 mg, max. 400 mg tgl. (in Ausnahmefällen mehr).
1–12 J. (Tr.): Einzeldosis 1–2 mg/kg, max. Tagesdosis 8 mg/kg (max. 400 mg).
Pharmakogenetik
Informationen unter Risiken
Zusatzinformation GSASA
| Referenz(en) | Evidenzlevel | Alternativen | ||
|---|---|---|---|---|
| Suspendierbar | Ja. | Gelbe Liste, TRAMADOLOR, 07/2024 | 1 | Tropfen |
| Öffnen der Kapsel | Ja. | Ref. Gelbe Liste, TRAMADOLOR, 07/2024 | 1 |
Kontaktmöglichkeiten
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Arzneimittel-Interaktionen (112)
Nahrungsmittel-Interaktionen (1)
Hilfsstoff-Allergien
-
Alpha-Gal-AllergieAllergie beachten bei vorliegender Alpha-Gal-Allergie.
Auslöser: Gelatine -
Farbstoff-Allergie (Indigo-Typ)Allergie beachten bei vorliegender Farbstoff-Allergie (Indigo-Typ).
Auslöser: Indigocarmin (E132) -
Laurylsulfat-AllergieAllergie beachten bei vorliegender Laurylsulfat-Allergie.
Auslöser: Natrium laurylsulfat
Maximal-Dosierung
Keine Daten in Documedis vorhandenNiereninsuffizienz
-
Niereninsuffizienz, leichte (Clcr ≥60–89 ml/min): Vorsicht (Dosierungsanpassung erwägen)
-
Niereninsuffizienz, mittelschwere (Clcr ≥30–59 ml/min): Vorsicht (Dosierungsanpassung erwägen)
-
Niereninsuffizienz, schwere (Clcr ≥15–29 ml/min): Vorsicht (Dosierungsanpassung erwägen)
-
Niereninsuffizienz, terminale (Clcr <15 ml/min): Vorsicht (Dosierungsanpassung erwägen)
Reproduktion
-
Stillzeit: Nicht empfohlenÜbertritt in die Muttermilch (beim Menschen): Ja
Angabe zur Menge: 0.1% der mütterlichen Plasmakonzentration
-
Schwangerschaft, 1. Trimenon: Nur wenn klar notwendigPlazentagängigkeit (beim Menschen): Ja
-
Schwangerschaft, 2. Trimenon: Nur wenn klar notwendigPlazentagängigkeit (beim Menschen): Ja
-
Schwangerschaft, 3. Trimenon: Nur wenn klar notwendigRisiko für Anpassungsstörungen und/oder Entzugssymptome beim Neugeborenen.
Bei längerfristiger Anwendung Risiko für neonatales Opioidentzugssyndrom.
Plazentagängigkeit (beim Menschen): Ja
-
Frauen im gebärfähigen Alter: Keine Anwendungsempfehlung der Firma mitgeteilt
-
Zeugungsfähige Männer: Keine Anwendungsempfehlung der Firma mitgeteilt
> 65 Jahre
-
Ältere Patienten (ab 65 Jahren): Mit VorsichtQuelle: Beers CriteriaEmpfehlung
Anwendung mit Vorsicht.
Begründung
Kann ein SIADH oder eine Hyponatriämie auslösen oder verschlimmern.
Massnahmen, falls das Arzneimittel trotzdem verwendet wird
Engmaschige Kontrolle der Natriämie, besonders am Anfang der Therapie oder bei Dosierungsanpassungen.
Fahrtüchtigkeit
-
Potenziell gefährlichen Situationen ausgesetzt, wie beispielsweise dem Führen von Fahrzeugen, dem Bedienen von Maschinen oder dem Arbeiten in grossen Höhen: III: Ausgeprägter Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienenQuelle: FachinformationInformation an den Patienten:
• Die Anwendung dieses Arzneimittels kann unerwünschte Wirkungen hervorrufen, die das Reaktionsvermögen einschränken (z.B. Schläfrigkeit, Schwindel). Der Patient sollte keine Fahrzeuge führen und auf das Bedienen von Maschinen verzichten, solange diese Symptome anhalten.
• Während der Behandlung sollten weder psychoaktive Substanzen noch Alkohol konsumiert werden.
Diabetes
-
Diabetes mellitus Typ 1: Mit VorsichtEs wurde über Fälle von Tramadol-assoziierter Hypoglykämie berichtet.
-
Diabetes mellitus Typ 2: Mit VorsichtEs wurde über Fälle von Tramadol-assoziierter Hypoglykämie berichtet.
Pharmakogenetik
-
CYP2D6 PM: Nicht empfohlen
Stark reduzierte Bildung des aktiven Metaboliten O-desmethyltramadol.
Die Anwendung von Tramadol ist zu vermeiden. Als Alternative kann ein Non-Codein-Opioid verwendet werden.
(Quelle: CPIC)
Empfehlung: stark
-
CYP2D6 UM: Nicht empfohlen
Vermehrte Bildung des aktiven Metaboliten O-Desmethyltramadol, was zu einem höheren Risiko des Toxizität führt.
Die Anwendung von Tramadol ist zu vermeiden. Als Alternative kann ein Non-Codein-Opioid verwendet werden.
(Quelle: CPIC)
Empfehlung: stark
-
CYP2D6 IM: Mit Vorsicht
Reduzierte Bildung des aktiven Metaboliten O-Desmethyltramadol.
Es ist die empfohlene alters-oder gewichtsspezifische Dosierung zu verwenden. Bei fehlendem Ansprechen kann als Alternative ein Non-Codein-Opioid verwendet werden.
(Quelle: CPIC)
Empfehlung: optional
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CYP2D6 EM: Keine Dosierungsanpassung erforderlich
Normale Bildung des aktiven Metaboliten O-Desmethyltramadol.
Es ist die empfohlene alters-oder gewichtsspezifische Dosierung zu verwenden.
(Quelle: CPIC)
Empfehlung: stark