Felodipin 24.03.2014
Neue Kontraindikationen

Felodipin ist neu auch kontraindiziert bei hämodynamischer kardialer valvulärer Obstruktion, dynamischer kardialer Obstruktion, Schlaganfall innerhalb des letzten halben Jahres, Herz-Kreislauf-Schock sowie atrioventrikuläre Überleitungsstörungen 2. oder 3. Grades. Bei eingeschränkter Leberfunktion kann die Plasmakonzentration von Felodipin erhöht sein. Deshalb sind möglicherweise tiefere Dosierungen angezeigt. Bei schwerer Leberfunktionsstörung ist Felodipin ebenfalls kontraindiziert. Bei leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung notwendig, bei schwerer Nierenfunktionsstörung ist hingegen Vorsicht angezeigt.
Nach der Initialdosierung von 5 mg einmal täglich kann die Dosierung wenn nötig auch auf 2,5 mg bei stabiler Angina pectoris reduziert werden.

Es wurde über Gynäkomastie, Menorrhagie, Gewichtszunahme, Schweissausbrüche, Diarrhoe, Obstipation, Unruhe und Herzinfarkt berichtet.

Quelle:
Fachinformation Plendil® 5 mg/10 mg/senior 2,5 mg

Arzneimittel mit:
Felodipin