Methotrexat Pfizer 10.12.2014
Dosierung, Interaktionen und unerwünschte Wirkungen

In Fällen von schwerer, unkontrollierbarer Psoriasis, welche gegenüber konventioneller Therapie refraktär ist, können auch 3 Dosen von 2,5-5,0 mg oral in 12-stündigen Abständen verabreicht werden, wobei diese Dosierung wöchentlich zu wiederholen ist. Unter diesen Anwendungsbedingungen kann die Dosis neu graduell um 2,5 mg/Woche gesteigert werden, wobei die gesamte Wochendosis von 25 mg nicht überschritten werden sollte. Sobald die optimale Wirksamkeit erreicht ist, sollte die Verabreichung auf die niedrigste mögliche Dosis mit dem längst möglichen Applikationsintervall reduziert werden.
Bei Amiodaron Verabreichung an Patienten, die Methotrexat zur Psoriasis Behandlung erhielten, wurden ulzerierende Haut Läsionen beschrieben.
Erythrozytenkonzentrate sollten nur unter Vorsicht gemeinsam mit Methotrexat verabreicht werden: Patienten, welche 24-h Methotrexat Infusionen und darauffolgende Transfusionen erhalten haben, zeigten verstärkte Anzeichen von Toxizität, unter Umständen verursacht durch die Verlängerung hoher Methotrexat-Serumkonzentrationen.
Bei wenigen Patienten mit Psoriasis oder Mycosis fungoides (ein kutanes T-Zell-Lymphom), welche eine gleichzeitige Behandlung mit Methotrexat und PUVA-Therapie (Methoxalen und UV-Licht) erhalten haben, ist Hautkrebs berichtet worden.
Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden neu gemeldet: erhöhter intrakranialer Druck, Stupor, intestinale Perforation, nicht-infektiöse Peritonitis, Glossitis, Osteonekrose, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen.

Quelle:
Fachinformation Methotrexat Pfizer
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